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25. Juni 2020
Saubere Motoren durch den Einsatz von Biodiesel
Pressemeldung
Das an der Universität Rostock durchgeführte Projekt Belagsbildung und Belagsvermeidung Biodiesel (DIN EN 14214) zur Untersuchung der Belagsbildungsneigung von Biodiesel und Diesel-Biodiesel-Kraftstoffblends konnte erfolgreich abgeschlossen werden.

Ziel des an der Universität Rostock in Zusammenarbeit mit der AGQM Biodiesel und der ERC Additive GmbH durchgeführten Projekts war die Untersuchung der Belagsbildungsneigung von Biodiesel und Diesel-Biodiesel-Blends in den Injektor
kritischen Bereichen.

Im Projekt wurden Biodiesel verschiedener Herkunft (RME, SME, TME, UCOME) und Mischungen dieser Biodiesel eingesetzt. Außerdem wurden verschiedene Diesel-Biodiesel-Kraftstoffblends (B10 bis B30) getestet.

Die Untersuchungsergebnisse zeigen, dass beim Einsatz von Biodiesel oder Biodieselmischungen generell keine Beläge im kritischen Niedrigtemperaturbereich
aufgetreten sind. Darüber hinaus weisen die Ergebnisse darauf hin, dass die Belagsbildungsneigung von Diesel-Biodiesel-Blends mit steigendem FAME-Anteil abnimmt. Je höher der Biodieselanteil desto geringer ist auch die Ablagerungsbildungsneigung. Dieser Belag reduzierende Effekt ist sowohl im DDFT als auch in vergleichenden Prüfstandsuntersuchungen im open-loop Modus festzustellen.

Die Ergebnisse des Projektes zeigen einmal mehr, dass der Einsatz von Biodiesel sowie höheren Biodieselblends wie B10, B20 und B30 unter den aktuellen anspruchsvollen technischen Voraussetzungen bereits heute möglich ist, um die Treibhausgasemissionen im Verkehrssektor signifikant zu senken und gleichzeitig interne Diesel-Injektor-Ablagerungen zu vermeiden.

Quelle: AGQM
 
 
 
 
11. Juni 2020
CO2-Gesetz im Nationalrat
Am 9. und 10. Juni 2020 befasste sich der Nationalrat mit der Totalrevision des CO2-Gesetzes. Für unsere Branche ist der Ausgang der Debatte kontrovers:
  • Für uns positiv: Bei der Kompensationspflicht der Treibstoffimporteure sowie den damit verbundenen Ersatzabgaben übernahm der Nationalrat die Version des Ständerats. Konkret: die Kompensation für die Jahre 2022 bis 2024 sind 15 % zu kompensieren, ab 2025 bis 2030 20 %. Die Ersatzabgabe steigt von CHF 160 auf CHF 320 pro Tonne CO2.

  • Für uns negativ: Bei den Steuererleichterungen will der Nationalrat keine Verlängerung bis 2030, sondern wie im Dezember 2019 beschlossen bis maximal 31.12.2023. Hier besteht nun eine Differenz zum Ständerat, der eine Verlängerung bis 2030 will.

Wir werden nun zusammen mit unserer Allianz die Situation analysieren und uns auf die Differenzbereinigung während der Herbstsession vorbereiten.

Für detaillierte Auskünfte stehen wir gerne zur Verfügung: / 061 983 11 11
 
 
 
 
16. März 2020
8. Bioenergie-Forum verschoben!
Mobil mit Bioenergie - Netto null bis 2050
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Aufgrund der aktuellen Lage wird das 8. Bioenergie-Forum vom 1. April 2020 auf den 14. April 2021 verschoben. Der Austragungsort und das Programm bleiben bestehen. Wir bitten Sie, diesen Termin schon heute im Kalender zu vermerken.
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Am 8. Bioenergie-Forum diskutieren Vertreter aus Wirtschaft, Politik, Verwaltung sowie Forschung und Entwicklung die Stärken der Bioenergie, zukünftige Geschäftsmodelle und die dafür notwendigen politischen Rahmenbedingungen.

Mittwoch, 14. April 2021
09:30–16:15 Uhr
Ort: Rythalle, Soleure

Das Programm finden Sie hier.


 
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